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Die
Geschichte unserer Flugsportgruppe beginnt inoffiziell 1951,
als die Alliierten den deutschen Luftraum für das motorlose
Fliegen freigaben. Einen fliegenden Club gab es damals in Zuffenhausen
noch nicht, war also auch noch nicht organisiert.Zu ersteren
zählten die Heinkel- Werksangehörigen Heinz Lahmer
und Willi Kunert. Diese und andere Heinkel- Leute gerieten mit
ihrem Stuttgarter |
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Sportfliegerclub bald in Meinungsverschiedenheiten. Willi Kunert
drängte es zur Selbständigkeit eines eigenen Clubs.
Dies kam Ernst Heinkel zu Ohren, der zu Kunert und Lahmer gesagt
hat: "Ihr Gaißböck, wenn ihr fliegen wollt,
no kauf´i euch a Flugzeug!"
Darauf luden die angehenden Heinkel- Flieger zu einer Gründungsversammlung
ein. Man gründete am selben Tag, dem 29. Juni 1955. Doch
der Baden- Württembergische Luftsportverband wollte keine
Segelflugvereine im Raum Stuttgart. |
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Er
verwies die Fliegergruppe Heinkel ausgerechnet unter die Fittiche
des Sportfliegerclubs. Guter Rat war teuer, denn die Heinkelflieger
besaßen außer einem Schulgleiter SG 38 nichts. Willi
Kunert knüpfte Kontakte nach Ludwigsburg, wo ein Verein
zur Zusammenarbeit mit der Fliegergruppe Heinkel bereit war.
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Der
Flugbetrieb begann bereits eine Woche später mit einem
14 Tage dauernden Fluglager gemeinsam mit den Ludwigsburgern
auf der Hahnweide.
Kurze Zeit später hatten sich schon 47 Männer und
eine Frau dem Heinkel- Flieger- Club angeschlossen, von denen
sehr schnell sehr viele wieder gingen, weil Ihnen die Arbeit,
die mit dem Segelfliegen verbunden war, zuviel wurde. Der "harte
Kern" fing an am Zubehör, sprich der Winde, dem Transportwagen
und Rückholfahrzeug, zu basteln. Im März 1956 kam
der mehrfache Segelflugmeister Hans Glöckl als frischgebackener
Fluglehrer nach Stuttgart, trat in die Gruppe ein und wurde
deren Fluglehrer. |
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Natürlich
wurde schon so viel wie möglich geflogen, und immerhin
schaffte Willi Kunert seine Silber- C- Bediengung und Herbert
Wetter, Dietrich Hummel und Rolf Hoffmann flogen sich auf dem
Klippeneck frei. Nach dem Klippeneck ging es zu einem zweiten
Fluglager auf den Übersberg, der heute mit seinen idealen
Bedingungen der Heimatflugplatz |
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der
Heinkel- Flieger ist. Dann aber krachte es. Im Winter 56/57
war ein im Rohbau gekaufter L- Spatz fertiggestellt. Doch die
Fliegergruppe Heinkel hatte kein Glück. Im Frühjahr
1957 machte Willi Kunert, aufgrund schlechter Wetterbedingungen,
eine unsanfte Landung mit dem neuen L- Spatz.
Die Kufe war gebrochen. Schlimmer kams am Ende der Flugtage
in Speyer, als eine Sturmböe den "Bergfalken"
auf den Rücken warf. Der Bergfalke war zu 50% Schrott.
Wiedermal war guter Rat teuer, denn die Reparaturkosten überstiegen
das Budget. Ernst Heinkel sprang wiedermal persöhnlich
ein. |
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