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Ein
"Dankeschön" an Ernst Heinkel
Er war
einer der ganz großen, schöpferischen Menschen
der deutschen Luftfahrt. Ein
Mann, der ein Menschenalter lang dazu beitrug, der deutschen
und internationalen Luftfahrtentwicklung die Impulse zu geben,
die dem nicht zum Fliegen geborenen Menschen das Fliegen zu
einer Selbstverständlichkeit werden ließ! |
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Ernst Heinkel mit 20 Jahren, derzeitig Maschinenbaustudent,
Augenzeuge des Zeppelin-Unglücks in Echterdingen wurde,
begriff er, daß das nicht der richtige Weg war, den
Himmel zu erobern. Es war für Ihn der Anlaß, sich
der Luftfahrt und der Weiterentwicklung von Flugzeugen mit
aerodynamischem Auftrieb zu verschreiben. |
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Der
Gedanke ließ Ihn nicht mehr los und nach dem Besuch
der internationalen Luftfahrtausstellung in Frankfurt
beschloß er, ein eigenes Flugzeug zu bauen. |
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Vorbild nahm er einen englischen Doppeldecker, riskierte ohne
jede Schulung einige gelungene Flüge, bis er am 19. Juli
1911 abstürzte und schwer verletzt aus seinem brennenden
Wrack geborgen werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt wagte Ernst
Heinkel nie wieder einen Fuß in ein Flugzeug zu setzen,
hörte aber nicht damit auf, immer neue, bessere und schnellere
Flugzeuge zu konstruieren. Sein Enschluß stand fest,
er wollte die Luftfahrt revolutionieren! |
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Nach
diesem dramatischen Erlebnis verließ Ernst sein
ohnehin nebensächliches Studium und ging - kaum
genesen - als Konstrukteur zu der Luftverkehrsgesellschaft
in Berlin- |
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| Johannisthal.
Mit 25 siedelte er zu Albatros über, wo die von ihm konstruierten
Ein- und Doppeldecker nicht nur nationale Wettbewerbe gewannen,
sondern auch zahlreiche Weltrekorde aufstellten. Vor Beginn
des ersten Weltkrieges bekam er ein Angebot der Hansa-
Brandenburgischen Flugzeugwerke und wurde technischer Direktor.
95% der Marineflugzeuge der östereichisch-ungarischen
Monarchie und 70% der Armeeflugzeuge wurden wurden mit Heinkel-Lizenzen
gebaut. |
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