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Trotzdem
gibt es auch schmerzliche Niederlagen im Leben von Ernst Heinkel.
Mitte der dreißiger Jahre wurde auch ihm bewußt,
daß man immer schnellere und leistungsfähigere
Maschinen bauen mußte, um der Konkurenz wie "Willy
Messerschmidt" stand zu halten, besonders als es um ein
modernes Jagdflugzeug ging. |
Heinkel
setzte auf seine, Messerschmidt auf seine "Bf 109",
die auch heute noch als "Me 109" bekannt ist.
Ein erbarmungsloser Kampf entfachte sich zwischen den beiden
Konstrukteuren, der durch Messerschmidt gewonnen wurde.Er
gewann durch seine unkomplizierte Technik und setzte seine
Schwerpunkte nicht auf Aerodynamik, wie es Siegfried Günter
stets tat. Entscheidend war auch, daß die "Me 109"
von Messerschmidt beim letzten großen internationalen
Treffen -1937- der schnellsten Flugzeuge schon da war, die
"He
112" von Heinkel jedoch noch nicht. |
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Letztendlich
ist es nicht bewiesen, ob die Maschine von Messerschmidt
vielleicht doch gegen die von Ernst Heinkel verloren
hätte. Wir werden es wohl nicht mehr erfahren.Es
folgten aber noch weitere Flugzeugtypen wie die, das
erste Raketenflugzeug oder als erstes Turbinenflugzeug.
Als einzigem der großen deutschen Flugzeugwerke
gingen Ernst Heinkels |
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| hochmoderne
Anlagen in den Ost- gebieten und Österreich restlos verloren.
Nicht aber sein Geist mit seinem ungestümen Schaffensdrang
und das große Können seiner treuesten Mitarbeiter
wie Karl Schwärzler und Siegfried Günter, den Ingenieuren
Ernst Kleinemeyer und Jupp Köhler, die wie viele andere
Ernst Heinkel in die schwäbische Heimat folgten. Nach
dem Krieg wurde Heinkel zur Untätigkeit im Luftfahrtgeschehen
verurteilt, schuf aber in seinem Motorenwerk in Stuttgart-
Zuffenhausen den weltbekannten Heinkel- Motorroller "Tourist".
Später entwickelte Heinkel im Auftrag des ägyptischen
Präsidenten einen Prototyp eines modernen Düsenjägers.
Die Vollendung scheiterte allerdings am Geldmangel der Ägyptischen
Regierung. |
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Nach
Freigabe des deutschen Luftraums waren es aber wieder
die beiden Heinkel- Ingenieure Schwärzler und
Günter, die in München
am Bau des ersten Senkrechtstarters beteiligt waren.
Ein
Flugzeug, welches als eine der bedeutendsten technologischen
Leistungen in die Geschichte eingegangen ist. |
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| Diesen
und weitere Erfolge durfte Ernst Heinkel leider nicht mehr
miterleben. Sein "Stürmisches Leben"
erlosch sechs Tage vor seinem 70. Geburtstag am
30.
Januar 1958 in Stuttgart. |
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