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Der
Krieg war vorbei, Ernst Heinkel arbeitete als Chefkonstrukteur
bei der Flugzeugbaufirma Caspar in Travemünde. Hier
kam es zu einer entscheidenden Begegnung: Er lernte Karl Schwärzler
kennen. Der junge und geniale Konstrukteur hielt Heinkel bis
zum Tode die Treue. Mit ihm gründete Ernst Heinkel die
ersten |
| "Ernst
Heinkel Flugzeugwerke".Seinen ersten großen Schritt
tat er in Warnemünde in Halle 3.In der ehemaligen Halle
des Seeflugzeug-Versuchskommandos konnte er endlich seine
eigenen Heinkel-Entwicklungen bauen. Sein erstes, in Warnemünde
geborenes Flugzeug gewann gleich einen internationalen Wettbewerb
für Sportflugzeuge. Es war die "He 3". Es war
das erste Flugzeug mit elektrischem Anlasser und machte auch
durch seine besondere Formschönheit den Namen "Heinkel"
erst richtig populär. |
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Es
gab ein neues schöpferisches Team, welches aus
Ernst Heinkel, den Zwillingen Walter und Siegfried Günter
und Karl Schwärzler bestand.In den Gründerjahren
1923 - 1931 entstanden neben den Flugzeugen " He
1" bis mit
den Lizenznehmern Schweden, Jugoslawien, Ungarn, Russland,
Dänemark, Norwegen und anderen, |
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noch die Schwärzler- Konstruktionen der Flugzeug- Katapultanlagen
für Schiffe.
Zwischen 1926 und 1929 folgten noch weitere Geschwindigkeits
und Höhenrekorde mit den Seeflugzeugen "He 5a",
"He 24" und der "He 9a". Geflogen wurden
diese Maschinen von den Piloten Tornberg und Stark, die Heinkel
endgültig weltweite Anerkennung gaben. |
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1931
kamen dann endlich die Zwillinge "Günter"
in die legendäre Halle 3. Dadurch wurde ein "vierblättriges
Kleeblatt" geschaffen welches von keinem anderen
Team an genialem Einfallsreichtum übertroffen werden
konnte. |
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Zu
diesem Zeitpunkt wurden von Ernst Heinkel schon bis zu 457
verschiedene Flugzeuge entwickelt. Eine beachtliche Leistung!
Siegfried Günter entwickelte 1944 unter "brennendem
Himmel" die als Volksjäger bekanntgewordene
mit Düsenantrieb. Karl Schwärzler konstruierte sie
und von den Heinkel- Flugzeugbauern wurde die "Düsenmaschine"
erstmals in die Luft gebracht. Entwicklung, Konstruktion,
Vorserienbau, Erprobung und Produktion liefen nahezu gleichzeitig
und so konnte die erste schon nach drei Monaten ihren ersten
Jungfernflug machen. Erstaunlich, nicht war?!? |
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Leider
können wir hier nicht alle herausragenden Leistungen
erzählen, aber die wichtigsten seien hier erwähnt.
Nur Ernst Heinkel und seinen ebenso hervorragenden Kollegen
ist es zu verdanken, daß wir heute über-
haupt eine solch fortschrittliche Luftfahrt haben. |
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